Podcast

Podcast "Auf die ersten Jahre kommt es an!"

Frühkindliche Bildung

Sozial-emotionale Entwicklung von Kindern fördern – Empathie als Schlüssel

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS
Transkript lesen

Folge 6: Sozial-emotionale Entwicklung von Kindern fördern – Empathie als Schlüssel

Sozial-emotionale Entwicklung ist der Schlüssel für Empathie, Resilienz und ein gesundes Miteinander. Doch wie gelingt es, Kinder gerade in den ersten Jahren zu stärken – auch dann, wenn sie schwierige Erfahrungen gemacht haben? Diese Fragen greifen wir in der heutigen Folge auf und stellen das RAISE-Interventionsprojekt vor, das demnächst in Leipzig startet.

👉 Zu Gast ist Dr. Sina Gibhardt, Postdoktorandin am HumanKind Humboldt Science Center for Child Development (Universität Leipzig, Leitung: Prof. Dr. Tina Malti). Sie forscht zur Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung von Kindern und leitet das RAISE-Projekt, das Eltern, Fachkräfte und Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren stärkt – mit Fokus auf Emotionsregulation, Empathie und prosoziales Verhalten. Neben ihrer Forschung lehrt sie Entwicklungspsychologie und Interventionsforschung im Masterstudiengang.

💡 Themen dieser Folge:

  • Warum Empathie ein Schlüssel in der kindlichen Entwicklung ist
  • Wie Resilienz und Emotionsregulation gefördert werden können
  • Was das RAISE-Programm auszeichnet und wie es in Deutschland Anwendung findet

🎙️ Diese Folge ist ein Plädoyer für einen feinfühligen Umgang mit Kindern – und ein Einblick in das, was möglich ist, wenn Forschung und Praxis Hand in Hand gehen.

Kontakt & weiterführende Links

🔗 Kontakt & weiterführende Links

🌐 Website

📱 Instagram


Kommentare

by Susanne on
Das ist ein so spannendes Thema und sollte neben Traumaverständnis und -begleitung an alle Schulen, Kindergärten und Familien. Wobei ich das Gefühl habe, dass Eltern da wesentlich voran gehen und sich informieren, dementsprechend handeln. Da ist so eine große Lücke bei Fachkräften, welche weder nicht wirklich gut ihre eigenen Gefühle anschauen und aushalten können, noch andere darin begleiten. Mein Sohn ist an einer Förderschule mit sozial- emotianalem Förderbedarf aufgrund seiner Neurodivergenz und dort geht es eher darum, sich selbst zu unterdrücken, als sich selbst erstmal zu spüren und dem Kind einen Raum zu geben für sein eigenes Gefühl und einen Umgang zu finden für das, was in einem ist. Wir verlangen etwas von Kindern, was wir zum Teil selber nicht können. Und wir können nicht alles verintellektualisieren, kinder fühlen zum Teil anders, ganz und gar pur, vordergründig und sind nicht böse- sie wollen alle Gefühle kennenlernen, können sie aber nicht sofort steuern. Die " Fachkräfte" belohnen und bestrafen Verhalten und finden das ganz toll, weil das das unterdrücken fordert für Handlungen und Gefühle- in meinen Augen fördert das nur folgepsychologische Erkrankungen. Sowie das Rausschicken von störenden Kindern- alles für mich verstörende und absolut nicht förderliche, schädliche Maßnahmen für eine angeblich dafür ausgerichtete Schule.Schlimm, dass so wenige dieser Schulen überprüft werden und ihr Handeln in Frage gestellt wird- erneute Traumatisierung von Kindern und Gewalt in verstecktem Raum- für mich hat das nichts mit Fachkräften zu tun. Macht mich sehr traurig, dass viele Kinder in dieser Umgebung täglich sind und ständig das Gefühl rückgemeldet bekommen, falsch zu sein oder nur gut, wenn unterdrückt und angepasst. Wir suchen hönderingend nach einer anderen Schule und bekommen durch den Förderschulstatus keinen Platz an einer Freien Schule mehr, die natürlich alle an ihre Grenzen kommen und wenn sie wählen können lieber angespasste stille Mädchen wählen. Anders sein ist nicht gewollt und Integration und Inklusion eine Traumvostellung, von der wir noch ewig weite Lichtjahre entfernt sind- so meine Erfahrung. Über Tipps und Adressen in Dresden bin ich sehr dankbar🙏🏼 Eine betroffene Mama
by Michaela on
Herzlichen Dank für die tolle und sehr informative Folge! Auch sehr sympathisch!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.

Über diesen Podcast

Die in Kooperation vom nifbe und dem Fröbel e.V. herausgegebene Podcast-Reihe mit Moderatorin Kathrin Hohmann beleuchtet wissenschaftsbasiert und praxisnah aktuelle Themen rund um die frühkindliche Bildung und Entwicklung.

Wie begleiten wir Kinder heute, damit sie morgen stark durchs Leben gehen? Darum geht’s in diesem Podcast.
Jeden Monat spricht Kindheitspädagogin und Autorin Kathrin Hohmann mit spannenden Gästen über alles,
was frühe Kindheit bewegt: Von kindlicher Entwicklung über Diversität bis hin zur Zusammenarbeit mit Familien. Immer wissenschaftlich fundiert – immer nah an der Praxis.
Ehrlich. Inspirierend. Bedarfsgerecht. Für pädagogische Fachkräfte und alle, die Kinder begleiten.

von und mit Kathrin Hohmann

Abonnieren

Follow us