Kognitiv anregende Dialoge mit Kindern: Was macht gute Gespräche aus?
Kinder lernen von Beginn an in Beziehungen und durch Interaktionen mit ihrer Umwelt. Doch nicht jedes Gespräch unterstützt kindliche Bildungsprozesse auf die gleiche Weise. Entscheidend ist unter anderem, wie Erwachsene auf Kinder reagieren, welche Fragen sie stellen und ob sie Kinder dazu einladen, eigene Gedanken weiterzuentwickeln.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was gute Interaktionsqualität in der frühen Bildung ausmacht und warum kognitiv anregende Dialoge für kindliches Lernen so bedeutsam sind.
Zu Gast ist Dr.in Karoline Lohse, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Empirischen Kindheitsforschung an der Universität Potsdam und Lehrende im Masterstudiengang Frühkindliche Bildungsforschung. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit der Entwicklung zeitlicher Konzepte in der Kindheit sowie mit dem Einfluss sozialer Interaktionen auf kindliche Lernprozesse.
📖 Darum geht es in dieser Folge: Wie entstehen Gespräche, die Kinder wirklich zum Denken anregen? Was unterscheidet Interaktion von Instruktion? Und wie können pädagogische Fachkräfte solche Dialoge auch im oft dichten Kita-Alltag bewusst gestalten?
✨ Kontakt & weiterführende Links Die Studie zur Wirkung des Wortes „Vielleicht“ bei Bildbetrachtungen sowie zu der Annahme „Viel hilft viel?“: https://doi.org/10.1016/j.ecresq.2021.09.014
Informationen zum Masterstudiengang „Frühkindliche Bildungsforschung“ und zur gemeinsamen Arbeitsgruppe von Fachhochschule und Universität Potsdam gibt es über das Potsdam Research Institute for Early Learning & Educational Action (PINA): https://www.pina-research.de/fruehkindliche-bildungsforschung-m-a/
🌐 Website
- Fröbel-Gruppe
- nifbe – Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung
- Moderatorin Kathrin Hohmann
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